Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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liebkoſen und ſchwang ſich wieder auf ihr Pferd. Ich fürchtete, ſie werde mir ausweichen und davon eilen, und obwohl ich ſie leicht hätte überholen können, lag doch ein ſolcher Wettlauf gar nicht in mei⸗ ner Abſicht.

Sie griff nach ihrem Zügel und ſchien einen Augenblick unſchlüſſig zu ſein, aber die Neugierde, zu hören, was ich zu ſagen habe, vielleicht auch ein ſtärkerer Trieb, gewann die Oberhand; der Zügel entſank ihrer Hand, und ſie erwartete mein Kommen mit dem Anſcheine gedankenloſer Gleichgül⸗ tigkeit.

Selbſt als ich bereits neben ihr angelangt war, gönnte ſie mir weder einen Blick noch ein ſonſtiges Zeichen des Erkennens; ſondern murmelte einige zärtliche Worte, die dem Hunde galten, dem ihre ganze Aufmerkſamkeit zugewendet zu ſein ſchien.

„Marian Holt!“ ſagte ich in ſanft zurecht wei⸗ ſendem Tone—„Ihr Mißtrauen iſt ungerechtfertigt— ich bin gekommen, mich mit Ihnen darüber zu ver⸗ ſtändigen.“

„Ich verlange nicht danach,“ fiel ſie mir mit ruhi⸗ gem Tone in's Wort, doch ohne mich anzuſehen. Sie begleitete die Worte mit einer ſanft abwehrenden Hand⸗ bewegung.

Sowohl ihr Ton, als ihre Geberde kam mir ab⸗

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