Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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kaum denkbar, daß ihn der Anblick ſeiner Begleiterin

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derſelben ſein mochte, ziemte es mir nicht, dazwiſchen zu treten. Hätte ich auch die Unhöflichkeit eines ſolchen Schrittes nicht berückſichtigt, ſo war auch die Ange⸗ meſſenheit desſelben ſehr zweifelhaft, und das Bedenken war es hauptſächlich, was mich zurückhielt.

Etwas verſtimmt über die Vereitelung meiner Ab⸗ ſicht, gab ich es auf, mein Pferd zu beſteigen, und wandte mich wieder zu Wingrove.

Sobald ich nahe genug gekommen war, um den Ausdruck ſeiner Züge zu erkennen, bemerkte ich, daß er meine Betrübniß in hohem Grade theilte. Ein Gefühl des bitterſten Grolles nagte am Herzen des jungen Hinterwäldlers.

Sein Blick war auf die beiden Geſtalten gerichtet, die ſich langſam über die Ebene entfernten, und er folgte den Bewegungen beider mit dem ſcharfen, raſt⸗ loſen Blicke, welcher der Eiferſucht eigen iſt.

„Beruhigt Euch, Wingrove!“ ſagte ich, indem ich die Gedanken ſeiner Seele errieth.„Laßt Euch das nicht kümmern zich kann Euch verſichern, daß kein Ein⸗ verſtändniß zwiſchen beiden herrſcht.“ 8

Ich war, als ich die Verſicherung ausſprach, von der Wahrheit derſelben keineswegs überzeugt. Für den Indianer konnte ich mich nicht verbürgen. Obwohl er einer der kälteſten unter ſeinem kalten Volke war— ja, von Erz und Marmor zu ſein ſchien— war es