Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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blicke, weder die lebenden, noch die todten Theilnehmer an jenem unheimlichen Schauſpiele vermochten mich länger zu feſſeln.

Indem ich mich nach anderen Geſtalten umſah, fiel mein Blick zuerſt auf Wingrove.

Er ſtand, ſowohl geiſtig als körperlich niederge⸗ ſchlagen, in der Nähe. Sein Kopf hing auf die Bruſt herab, doch haftete ſein Blick nicht am Boden, ſondern an einer Geſtalt, die ſich raſch entfernte. Es war die Jägerin. Das Mädchen war zu ihrem Pferde geeilt und ſprengte in Begleitung ihres Hundes davon.

Sie ritt langſam, als ſei ſie unſchlüſſig, ob und wohin ſie gehen ſolle. Sie ſchien dem Pferde die Ent⸗ ſcheidung über beides zu überlaſſen, denn die Zügel ruhten ſchlaff auf ſeinem Halſe, während die Reiterin in tiefe Gedanken verſunken zu ſein ſchien.

Ich eilte zu meinem Araber, in der Abſicht ihr zu folgen, als ich bemerkte, daß man mir zuvorkam. Ein anderer, nämlich Wa⸗ka⸗ra, hatte denſelben Gedanken gefaßt.

Ich ſah den jungen Häuptling aus der Mitte ſeiner Leute treten und ſein Schlachtroß nach der Jägerin hin⸗ lenken. Ehe ich mich in den Sattel geſchwungen hatte, jagte er Marian nach und ritt dann in gemäßigterem Schritte an ihrer Seite weiter. Ich verſuchte nicht, ihnen zu folgen. Wie unwillkommen mir die Zuſam⸗ menkunft der beiden war und was auch der Zweck

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