Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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kannten ſofort Su⸗wa⸗nee, die Chickaſſaw⸗Indianerin in ihr.

Das Auge der Eiferſucht hatte ſie gleichfalls erkannt, ja noch früher geſehen, als wir. Die flammenden Blicke Marians waren auf ſie gerichtet. Ihr Anblick machte die Jägerin erbeben und beſchwur den furchtbaren Sturm herauf, den die Miene des jungen Mädchens bereits verkündete.

Bald brach er los.

„Du Heuchler und Meineidiger! Iſt das die Liebe, die Du mir geſchworen haſt— deren Schwur noch auf Deinen Lippen brennt? Abermals betrogen! Ach, Mann! Du haſt mich abermals betrogen. Ach, Gott! Hätte ich Dich doch Deinem Schickſale überlaſſen!“

„Ich verſichere Dich, Marian—“

„Berſichere nichts mehr! Genug— dort iſt Dein Magnet— dort! Ach! Wenn ich die Schmach be⸗ denke! Selbſt hierher— hier in die Einöde hat er ſie mitgebracht— ſie, die an allem Unglücke Schuld iſt— hal Jetzt kommt ſie auf Dich zu! Treten Sie ihr doch unter die Augen, Herr— helfen Sie ihr vom Pferde, warten Sie ihr auf! Geh! Nichtswürdiger, geht

„Marian, ich ſchwöre Dir beim lebendigen—

Er konnte nicht ausreden, denn Su⸗wa⸗nee, die ſich von ihren Wächtern befreit hatte, kam jetzt heran⸗ geſprengt.

Ich war über dieſes Benehmen ſelbſt ſo betroffen, daß ich nicht im Stande war, mich von der Stelle zu

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