Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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ſchrecken und die Hand, welche ſie zärtlich umfaßt hielt, wegſchleudern ſah!

Sowohl der Blick ihres Liebhabers, als der meinige drückten Beſtürzung und Verwunderung aus.

Nicht ſo der ihrige. Sie erblaßte, erröthete und erblaßte wieder, während ihre Augen ſtolz und zornig blitzten.

Ihr Blick war in die Ebene gerichtet, worauf ſie Wingrove anſah, und wieder raſch und forſchend in die Ebene blickte.

Da mich ihre Miene eben ſo ſehr Wunder nahm, wie ihr Benehmen, drehte ich mich nach der Richtung um, nach welcher ich ſchaute. Da war mir ihr Weſen ſofort erklärt.

Der Häuptling Wa⸗ka⸗ra war beim Hügel ange⸗ kommen und hielt, auf ſeinem Schlachtpferde ſitzend neben dem Wagen. Zwei bis drei andere Indianer, theils zu Pferde, theils zu Fuß, umringten ihn; aber einer der Reiter unterſchied ſich von den übrigen. Es war nämlich eine Frau.

Obwohl ſie nicht gebunden war, konnte man leicht ſehen, daß ſie eine Gefangene war. Das ging ſowohl aus der Art und Weiſe hervor, wie ſie die Indianer umringten, als wie ſie ihr begegneten.

Sie faß wie geſagt zu Pferde und ſtand dem Häupt⸗ ling der Utha's gegenüber.

Weder Wingrove, noch ich ſchwebten in Ungewiß⸗ heit darüber, wer die Gefangene ſei; denn wir er⸗