Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

25

Sie zögerte mit der Antwort, bejahte aber endlich.

Allerdings.

Aus welchem Grunde that er es?

Das habe ich nie entdeckt. Der Mann hatte eine gewiſſe Herrſchaft über ihn, doch wußte ich damals ebenſo wenig, wie jetzt, in wiefern und aus welchem Grunde. Der Vater ſagte mir, es ſei eine Schuld eine be⸗ deutende Summe, die er von ihm geliehen habe und nicht zurückzahlen könne. Ich weiß nicht, ob dem ſo war. Ich will es hoffen. 8

Sie glauben alſo, daß ſich Stebbins ſolcher Mittel bedient hat, um die Einwilligung Ihres Vaters zu erzwingen?

Ich bin deſſen gewiß. Der Vater hat mir es ſelbſt geſagt. Er meinte, daß ich ihn durch meine Heirath mit Stebbins vor Schmach und Schande ret⸗ ten könne und drang viel mehr mit Bitten in mich, als mit Drohungen. Sie werden begreifen, mein Herr, daß ich nicht weiter forſchen konnte; war er doch mein Vater. Ich glaube gewiß, daß es nicht ſein Wunſch war, mich dem Manne auszu⸗

liefern, er wurde aber gewiſſermaßen dazu ge⸗ zwungen.

Wußte Ihr Vater, daß es eine Scheinheirath war?

Nein, nein, das glaube ich nimmermehr. Ich bin