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wie ich gehofft hatte, dem frohen Wiederſehn zweier Liebenden beizuwohnen, Zeuge einer höchſt peinlichen Begegnung ſein.
Wer vermag, die Tiefe eines weiblichen Herzens zu ergründen? Wer kann die ſeltſamen Launen deſſelben verfolgen? Wer ihr Herz errathen, das den gewöhn⸗ lichen Regungen unſerer Natur ſtolz und kalt wider⸗ ſtand?
Es war tief verletzt worden. Wer bürgte mir da⸗ für, daß der Schlag, den ihre Liebe erlitten hatte, die⸗ ſelbe nicht für immer vernichtet habe?
Zwar glaubte ich es nicht, aber ich wünſchte Ge⸗ wißheit zu haben und die konnte ich mir leicht genug verſchaffen.
Das war aber nur mein Nebenzweck. Die wich⸗ tigere Abſicht, welche ſich direct auf das Schickſal Li⸗ lians bezog, war, zu ergründen, welche Gefahr ihr wahr⸗ ſcheinlich drohen könne. Die ſeltſame Geſchichte des Trappers war es, die mich quälte. Hatte er wahr ge⸗ ſprochen? Nur Marian konnte ſeine Worte beſtätigen, oder widerlegen. Ich ſchritt ohne weiteren Verzug zum Verhöre. Meine Fragen wurden mit Offenheit und unumwunden beantwortet. Aus denſelben ging her⸗ vor, daß die Erzählung des Mextkaners buchſtäblich wahr ſei!
„Wurden Sie von Ihrem Vater zu der Heiralß gezwungen 2„ 2


