Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Ja, antwortete ich,Ihr Vater war ebenfalls ge⸗ ſund, als ich ihn zuletzt ſah. Es trat eine Pauſe ein, die peinlich zu werden drohte. Eine Frage, welche mir einfiel, machte dem verlegenen Schweigen ein Ende. 3

Giebt es ſonſt Niemand, von dem Sie hören möchten?

Ich blickte ihr bei dieſen Worten ſcharf in's Ge⸗ ſicht. Ihre Farbe wechſelte, gleich der des ſchillernden Chamäleons. Ihr Athem flog fieberhaft und wie viel Mühe ſie ſich auch deshalb gab, konnte ſie einen Seuf⸗ zer nicht unterdrücken.

Dieſe Merkmale genügten mir. Ich bedurfte keiner weiteren Beſtätigung meiner Vermuthung. In jenem Herzen lebte ein Bild, deſſen Glanz die Erinnerung ſowohl an die Schweſter, als den Vater weit über⸗ ſtrahlte. Die Glut ihrer Wangen, der heftig wogende Buſen und der halb unterdrückte Seufzer waren unzwei⸗

deutige Beweiſe dafür. Die Erinnerung an den ſchö⸗ nen Jäger Frank Wingrove war tief und unverlöſchlich in ihrem Herzen eingegraben.

Warum fragen Sie? erwiederte ſie endlich mit erheuchelter Ruhe.Wiſſen Sie etwas von meiner Ge⸗ ſchichte? Faſt ſcheint es, als wüßten Sie Alles. Hat Jemand von mir geſprochen?

Ja, häufig Jemand, der nur an Sie denkt.

Und wer iſt es, wenn ich fragen darf, der einem