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armen, ausgeſtoßenen Mädchen ſo ausſchließliche Theil⸗ nahme widmet?“
„Fragen Sie Ihr Herz, Marian! Oder wünſchen Sie, daß ich ihn nenne?“
„Nennen Sie ihn!“
„Frank Wingrove.“
Sie fuhr nicht auf, zeigte keine Ueberraſchung, ſie mußte den Namen erwartet haben, denn welchen an⸗ deren hätte ich nennen können? Sie erbebte nicht, aber in ihrem Geſichte zeigte ſich eine merkliche Ver⸗ änderung. Eine leichte Wolke auf ihrer Stirn, ihr Er⸗ blaſſen und ihre zuſammengepreßten Lippen verriethen ihren Schmerz.
„Frank Wingrove,“ wiederholte ich, da ich ſah, daß ſie ſchwieg.
„Ich bin mir nicht bewußt, wodurch ich Sie aufge⸗ fordert habe, ihn zu nennen,“ antwortete ſie mit derſel⸗ ben ſtrengen Miene.„Jetzt muß ich beklagen, daß es geſchehen iſt. Ich hatte gehofft, ſeinen Namen nicht wieder zu hören, auch war derſelbe in der That faſt ganz vergeſſen.“
Ich glaubte nicht an die Aufrichtigkeit ihrer Be⸗ hauptung, denn in dem Tone ihrer Stimme lag ein An⸗ flug von Gezwungenheit, der ihre Worte Lügen ſtrafte. Nur die Lippen hatten geſprochen, nicht das Herz.
Es war ein Glück, daß uns Wingrove nicht hören
konnte, denn ihre Worte würden ihn vernichtet haben.
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