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und nach ihnen zu, als ob der Bär ſich entſchloſſen hätte, den Abhang herunterzukommen.
Sie bemerkten jedoch bald, daß dies nicht ſeine Ab⸗ ſicht ſein konnte, denn während er ſo herabgeglitten kam, war zuweilen ſein Kopf, zuweilen ſein Hintertheil nach vorn gewendet, und es war augenſcheinlich, daß die Be⸗ wegung, anſtatt eine freiwillige zu ſein, gerade das Gegentheil war.
Die Kugeln, welche auf ihn abgefeuert morden, hatten ihm nämlich einen gewaltigen Blutverluſt zuge⸗ zogen, und da er ſo lange an dem Rande des Schnee⸗ abhanges geſtanden, ſo war er endlich vor Mattigkeit umgefallen und kam nun die Schlucht heruntergepurzelt, ohne ſich Einhalt thun zu können.
Einen Augenblick ſpäter lag er beinahe zu den Füßen der Jäger ausgeſtreckt, denn bei der Wucht ſeines rieſigen Körpers war er mit ſolcher Gewalt an einen großen Felsblock angeprallt, daß er auch des letzten ihm noch übrigen Reſtes von Blut und Athem verluſtig ging.
Die Jäger machten ſhc die Sache vollends gewiß, indem ſie ihre langen Meſſer zogen und ihm noch ein paar Luftlöcher zwiſchen den Rippen öffneten, ſo daß alle Gefahr ſeines Wiedererwachens beſeitigt war.
Nun waren ſie mit den himalaya'ſchen Bären von bekannten und unbekannten Arten fertig, Alexis aber erfuhr von Jägern, mit denen ſie während ihres Ver⸗ weilens in den Bergen zuſammentrafen, genug, um die


