——y——
153
zuhauen oder die alten aufzuſuchen, weil ſie dann zu langſam vorwärts gekommen wären, während der Bär ſich den Schnee hinab eben ſo ſchnell bewegen konnte, wie auf ebenem Boden.
Es gab demzufolge für ſie keine andere Wahl, als ſich auf ihre posteriora niederzuwerfen und in dieſer Weiſe den Abhang hinunterzurutſchen.
Schnell wie der Gedanke fielen daher alle drei auf ihre Hintertheile nieder und indem ſie ſich ihrer Flinten bedienten, um ihre Schnelligkeit ein wenig zu mäßigen, rutſchten ſie hinab bis auf den Boden der Schlucht.
Als ſie dieſen erreicht hatten, ſprangen ſie wieder auf ihre Füße, dreheten ſich herum und ſchaueten die Schlucht hinauf zurück.
Der Bär war eben an dem obern Ende angelangt und ſtand mit ſeinen Vordertatzen über den Rand her⸗ vorragend und auf dem Schnee ruhend. Er ſchien un⸗ entſchloſſen zu ſein, ob er herunter ihnen nachkommen oder die Verfolgung aufgeben ſollte. Er befand ſich jetzt wieder in bequemer Schußweite und ſie gedachten eben, wieder zu laden und ihm eine friſche Salve zu⸗ zuſenden, als ſie zu ihrem Verdruß bemerkten, daß die Läufe ihrer Gewehre voll Schnee waren, der ſiche bet dem Herabrutſchen hineingeſchoben hatte.
Während ſie dieſen unglücklichen Zufall beklagten — in dem feſten Glauben, daß der Bär ihnen nun entrinnen würde— ſahen ſie das Thier eine ſeltſame Bewegung machen. Dieſe Bewegung geſchah vorwärts


