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Hier und da ſahen ſie ſich genöthigt, ſtehen zu blei⸗ ben und Stufen in den Schnee zu hauen, da die Fläche in einem Winkel von vollen 50 Grad emporſtieg, ſo daß ſie in der That eher kletterten als marſchirten.
Ihr Zweck, aus welchem ſie dieſe mühſame Er⸗ ſteigung unternahmen, war einfach, weil ſie nur wenige Minuten zuvor einen Bären denſelben Weg hatten gehen ſehen und die Spuren ſeiner Krallen waren dicht vor
ihren Augen deutlich ſichtbar.
So wenig Geräuſch als möglich machend, arbeiteten ſie ſich weiter und erreichten endlich die Mündung der Schlucht. Als ſie vorſichtig hinausſchaueten, ſahen ſie eine kleine Hochebene von einigen Ackern Flächeninhalt. Dieſelbe war vollkommen frei von Schnee und mit grünem Graſe bedeckt.
Eine Anzahl großer Felſenſtücke lag darauf umher⸗ geſtreuet und dieſe waren augenſcheinlich von dem Berg⸗ abhang heruntergerollt, welcher noch höher als die Hoch⸗ ebene emporſtieg.
Der Anblick aber, welcher ihnen die meiſte Freude machte, war der Bär ſelbſt— ohne Zweifel derſelbe, den ſie hatten die Schlucht hinauf gehen ſehen. Jetzt entdeckten ſie ihn auf ebenem Boden, nicht dreißig Schritt von dem Ort, wo ſie ſtanden.
In einer ſeltſamen Haltung ſahen ſie ihn. Zwiſchen ſeinen Vordertatzen hielt er einen ungeheuern Stein, beinahe eben ſo groß als ſein eigener Körper, und den


