Teil eines Werkes 
3. Band (1862)
Entstehung
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er nicht die Nähe des Menſchen, ſondern geht auf die Schäfer los, welche vielleicht ihn zu verjagen ſuchen.

Unter den vielen ſeltſamen Dingen, aus welchen die Speiſekammer des Schneebären zuſammengeſetzt iſt, nehmen Erdwürmer und Scorpione einen hervorragen⸗ den Platz ein. Er verwendet einen großen Theil ſeiner Zeit auf das Suchen nach dieſen Thieren, indem er ſie aus ihren Löchern hervorzieht und Steine umwendet, um dazu zu gelangen. Große Felſenſtücken, die ein Menſch nicht von der Stelle bewegen könnte, rollt er mit ſeinen muskelſtarken Armen von ihrer Stelle, und oft ſieht man lange Strecken, auf welche die Steine in dieſer Weiſe umgewälzt ſind.

Unſere Jäger ſtießen auf einen mit dieſer ſonder⸗ baren Arbeit beſchäftigten Schneebären, während wel⸗ cher es ihnen gelang, ihn zu tödten. Er war nicht der erſte, dem ſie begegneten. Sie hatten ſchon mehrere aufgeſcheucht und zwei verwundet, aber beide waren ihnen entronnen. Der jetzige jedoch fiel ihnen zur Beute und zwar auf etwas unerwartete Weiſe.

Sie bahnten ſich eben mühſam den Weg durch eine

enge Schlucht, welche, obſchon man jetzt im Herbſt ſtand, noch von Schnee angefüllt war, der auf dem Boden der Schlucht in bedeutender Höhe lag. Es war Schnee, der das ganze Jahr dagelegen hatte; und obſchon nicht gefroren war doch ſeine Oberfläche feſt und ſteif und nur mit Mühe konnten ſie einen Stützpunkt für ihre Füße darauf gewinnen.

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