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und wird durch einen kürzern und dunklern erſetzt, wel⸗ cher allmälig, ſo wie der Winter herankommt, länger und heller wird.
Die Weibchen haben eine etwas lichtere Farbe als die Männchen und die Jungen einen breiten weißen
Ring um den Hals, der allmälig, ſo wie ſie zu ihrer
vollen Größe heranwachſen, verſchwindet.
Der Schneebär überwintert, indem er ſich in einer Höhle verſteckt und man ſieht ihn erſt wieder, wenn die Frühlingsſonne den Schnee auf den mit Gras be⸗ wachſenen Strichen nahe an der Grenze des Waldes ſchmilzt.
Hier findet man ihn während des ganzen Sommers und er nährt ſich von Gras und Wurzeln nebſt den Reptilien und Inſekten, die ihm in den Weg kommen.
Im Herbſt geht er in die Wälder und ſucht Beeren und Nüſſe und zu dieſer Zeit dehnt er— wie ſein Vetter, der ſchwarze Bär— ſeine Raubzüge ſogar bis auf die angebaueten Felder und Gärten der Dorf⸗
. bewohner aus, um Obſt und Körner zu ſuchen. Buch⸗
weizen iſt eine beſondere Lieblingsſpeiſe von ihm.
Obſchon er in der Regel von Pflanzenkoſt lebt, ſo nährt er ſich doch gelegentlich auch von Fleiſch und rich⸗ tet dann und wann große Verheerungen unter den Schaf⸗ und Ziegenheerden an, welche im Sommer auf die vorhin erwähnten Grasflächen auf die Weide ge⸗ trieben werden. Während er ſo beſchäftigt iſt, ſcheuet


