Teil eines Werkes 
3. Band (1862)
Entstehung
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DieIſabellenbären ſind überdies nicht immer von der ſogenannten Iſabellenfarbe. Im Gegentheile giebt es einige von dunklem Braun, einige graubraune und andere faſt weiße, und den himalayaiſchen Jägern ſind ſie unter den verſchiedenen Benennungen braun, roth, gelb, weiß, grauſilber⸗ und ſchneeweiß bekannt, welche die zahlreichen Farbenvarietäten bezeichnen, die man in dieſer Gattung antrifft. Einige dieſer Varie⸗ täten haben ihren Entſtehungsgrund in den verſchiedenen Zeiten des Jahres und in dem Alter des Thieres.

Von allen dieſen Bezeichnungen ſcheint die des Schneebären die charakteriſtiſchſte zu ſein, denn ſie vermeidet die Gefahr einer Verwechſelung der verſchie⸗ denen Namen, da die andern auch gewiſſen Abarten des Ursus americanus und des Ursus ferox beigelegt werden.

Auch in anderer Beziehung paßt dieſer Name für das Thier des Himalaya, denn ſein Lieblingsaufenthalt iſt längs der Linie des ewigen Schnees oder in den graſigen baumloſen Strecken, die zwiſchen der Schnee⸗

linie und den waldigen Abhängen liegen, zu welchen er

blos zu einer gewiſſen Zeit des Jahres herabſteigt. Die Farbe giebt bei Feſtſtellung dieſer Species keinen zuverläſſigen Anhalt. Im Frühling iſt der Pelz lang und zottig gelblich-⸗braun in verſchiedenen Nü⸗ ancen, zuweilen röthlich braun und nicht ſelten ſogar von grauer oder Silberfarbe. Im Sommer geht dieſer lange gelbliche Pelz aus