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wahrſcheinlich, daß dieſe Inſekten auch in der Höhe dieſer Khurſo⸗Wälder— volle 10,000 Fuß über der Meeresfläche— anzutreffen ſein würden.
Oder waren es vielleicht Bienen geweſen! Es konnte irgendwo in der Nähe ein Neſt wilder Bienen geben — warum nicht auf dieſer Ceder ſelbſt— und wenn dies der Fall war, ſo konnten die Pferde allerdings von ihnen angegriffen worden ſein. Daraus ließ ſich aller⸗ dings erklären, weshalb ſie ſich ſo toll geberdeten.
Sie hatten beinahe ſchon die Ueberzeugung ge⸗ wonnen, daß dies die richtige Erklärung dieſer ſonder⸗ baren Erſcheinung ſei, als ihnen plötzlich ein Gegen⸗ ſtand vor die Augen kam, der dem Räthſel eine ganz andere Löſung gab.
Eins der Pferde ſchien nämlich ängſtlicher zu ſein, als die andern beiden— wenigſtens winſelte und
bäumte es auf die heftigſte Weiſe. Während es ſo hin⸗
und hertanzte, ſchien es ſeine Blicke ſcheu nach der Höhe zu richten. Seine großen Augäpfel funkelten dabei und ragten hervor, als ob ſie aus ihren Höhlen ſpringen wollten.
Dies leitete die Blicke der Jäger und als ſie unter die Zweige der Ceder hinaufblickten, gewahrten ſie jetzt eine große ſchwarze Maſſe von länglicher Form, die auf einem der untern Aeſte ausgeſtreckt lag und zwar gerade über der Stelle, wo das Pferd angebunden ſtand.
Sie hatten kaum Zeit, die Form dieſes dunkeln Gegenſtands zu erkennen und ſich zu überzeugen, daß


