Teil eines Werkes 
3. Band (1862)
Entstehung
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ſein Weibchen zu, ſchlang ſeine Tatzen um ihren Hals und ſchien ihr zu ihrer Rettung Glück zu wünſchen!

Und nun ſahen unſere Jäger, daß wirklich zwei Junge, anſtatt eines einzigen, vorhanden waren das, welches ſich noch feſt an den Rücken ſeiner Mutter angeklammert hielt, und ein zweites, welches man jetzt unter ihrem Bauche ſah und welches ſie ebenfalls gegen die Menge der ſie umringenden Angreifer vertheidigt hatte.

Die beiden kleinen Burſchen ſie waren ungefähr ſo groß wie Füchſe gewahrten jetzt, daß ſie einer Gefahr entronnen waren, die ſie ohne Zweifel voll⸗ kommen verſtanden hatten.

Der auf den Schultern der Alten Sitzende ſprang jetzt auf den Boden herab, während der andere unter ihr hervorgekrochen kam, und beide begannen nun mit einander zu ſpielen und im Graſe Purzelbäume zu ſchlagen, während die Eltern dieſen grotesken Poſſen mit großem Intereſſe zuſahen.

Trotz der wohlbekannten Wildheit dieſer Thiere, hatte dieſes Schauſpiel doch etwas ſo Rührendes, daß die Jäger ſich nicht ſogleich entſchließen konnten, weiter vorzurücken.

Alexis ganz beſonders, deſſen Gemüth etwas ſanfter war als das ſeiner Gefährten, fühlte eine gewiſſe Um⸗ wandlung von Mitleid, als er dieſe Kundgebung von Gefühlen und Neigungen mit anſah, welche faſt menſch⸗ lich zu ſein ſchienen.