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dann, nachdem ſie ſich auf der vor dem Winde geſchütz⸗ ten Seite eines Felſens, oder an einer andern Stelle, wo ſich vermuthen läßt, daß der Schnee eine tiefe Wehe bilden werde, niedergeſtreckt— bleibt ſie regungslos liegen, bis ſie vollſtändig eingeſchneiet iſt, ſo daß der Schnee ihren Körper oft mehrere Fuß hoch bedeckt.
Hier bleibt ſie den ganzen Winter hindurch, voll⸗ kommen regungslos und anſcheinend in einem Zuſtand von Erſtarrung. Die Wärme ihres Körpers, welche den unmittelbar mit ihr in Berührung kommenden Schnee ſchmilzt, nebſt einiger Wärme von ihrem be⸗ ſchränkten Athmen, erweitert mit der Zeit den Raum um ſie herum, ſo daß ſie wie in einer Eisſchaale liegt.
Es iſt ein Glück, daß die Umſtände ihr dieſen Zu⸗ wachs an Raum verſchaffen, weil ſie im Laufe der Zeit deſſen für die Geſellſchaft bedarf, welche ſie erwartet.
Und im Laufe der Zeit wird davon Gebrauch ge⸗ macht. Wenn die Frühlingsſonne den Schnee draußen zu ſchmelzen beginnt, wird die Bärin Mutter und ein paar kleine weiße Junge kommen zum Vorſchein, jedes ungefähr ſo groß wie ein Kaninchen.
Die Mutter führt ſie nicht ſofort aus ihrem Schnee⸗ hauſe hinaus, ſondern fährt fort, ſie hier zu ſäugen, bis ſie ſo groß ſind wie Füchſe und ſtark genug, um einen Marſch zu machen. Dann durchbricht ſie die Eis⸗ rinde, welche das Gewölbe ihrer Wohnung bildet, und beginnt ihre Reiſe nach dem Meere.
Es giebt Zeiten, wo der Schnee um ſie herum ſo


