Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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zeit von den Wurzeln und Beeren hält, die er an den

Ufern findet.

Zu andern Zeiten des Jahres, wenn alles Binnen⸗ waſſer und ſelbſt das Meer bis zu einer großen Ent⸗ fernung vom Lande zugefroren iſt, hält er ſich längs des äußerſten Randes der gefrorenen Fläche und findet ſeine Nahrung in dem offenen Waſſer des Meeres.

Seefiſche von verſchiedenen Gattungen, Seehunde, das junge Wallroß und zuweilen ſelbſt die Jungen des großen Wallfiſches werden ſeine Beute und er jagt und fängt ſie alle mit einer Geſchicklichkeit und Schlauheit, welche mehr das Ergebniß des Nachdenkens, als eines bloßen Inſtinkts zu ſein ſcheint.

Seine Schwimmfähigkeit ſcheint keine Grenge zu haben. Auf alle Fälle hat man ihn in offenem Waſſer, volle zwanzig Meilen von Eis oder Land entfernt an⸗ getroffen. Auf Eismaſſen treibend hat man ihn oft noch viel weiter von der Küſte geſehen, aber es iſt zweifel⸗ haft, ob ihm an dem Boden, der ihm auf dieſe Weiſe gewährt ward, viel gelegen war.

Es iſt ſehr leicht möglich, daß er ſo lange ſchwimmen kann, als es ihm beliebt, oder bis ſeine Kräfte durch

den Hunger erſchöpft werden. Während ſeiner Bewegung

im Waſſer ſcheint er nicht die mindeſte Anſtrengung zu machen zu brauchen und er kann ſogar über den Waſſer⸗ ſpiegel empor vorwärts ſpringen nach Art der Del⸗ phine und anderer Cetaceen.

Wenn irgend ein Vierfüßler jemals den Pol erreich