Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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tigten Handel denkend, hatte er bei ſeinem Fortgange von daheim vergeſſen, irgend eine Waffe mitzunehmen.

Einige abgeſtorbene Bäume ſtanden noch in der Nähe und auf einen derſelben eilte er mit fliegenden Schritten zu— in der Hoffnung, dahinter Schutz zu finden, bis Hülfe herbeikäme.

Auf dieſen Schutz hoffte er nicht vergebens. Er fand, daß er durch flinkes gewandtes Ausweichen immer den Stamm des Baumes zwiſchen ſich und dem Bären halten könne, deſſen Gehirn kaum den zahlreichen Wen⸗ dungen und Drehungen folgen konnte, welche der Squatter machte, um den häufigen Hieben und Griffen ſeiner Tatzen zu entſchlüpfen.

Sich entrüſtet auf ſeine Hinterbeine emporrichtend, machte der Bär einen wüthenden Angriff auf den Squat⸗ ter, umarmte aber blos den zähen alten Baum, in deſſen Rinde er ſeine ſpitzigen Klauen tief hineingrub.

Plötzlich kam dem Squatter ein Gedanke ein. Er ſah, wie der Bär ſeine Nägel nur langſam und mit Mühe aus der Rinde herauszog, und indem er Meiſter Brauns Beine dicht über den Tatzen feſtpackte, ſtemmte er ſich gegen den Baum, entſchloſſen, die Krallen in ihren hölzernen Höhlen feſtzuhalten, bis ſein Nachbar ſeinen Hülferuf hören und zu ſeinem Beiſtand herbei⸗ eilen würde.

Der andere Squatter hörte ſein Geſchrei auch wirk⸗ lich, anſtatt aber zum Entſatz herbeizueilen, kam er lang⸗ ſam und gleichgültig mit der Axt auf der Schulter da⸗