Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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Ochſen an ſich zu bringen, um auf dieſe Weiſe in den Beſitz beider zu gelangen, ſeine Feldarbeiten fördern und den Holzhandel beherrſchen zu können.

In einem ſolchen Falle aber, wo beide Parteien ſo erpicht waren, ihren Zweck zu erreichen, war das Ge⸗ ſchäft, nachdem ein Dutzend Unterhandlungen ſtattge⸗ funden hatten, von dem Abſchluß natürlich noch eben ſo weit entfernt, wie bei der erſten.

So blieben die Dinge im statu quo, die Tage ver⸗ gingen und unſere beiden Squatter fanden, daß ihre Lage eine immer verzweifeltere ward.

Eines ſchönen Morgens machte der erſte Squatter ſich auf den Weg, um noch einen letzten Verſuch zu unternehmen— entſchloſſen, den Handel womöglich in friedlicher Weiſe, oder auch, wenn es ſein müßte, mit Gewalt zu Stande zu bringen.

Ein Project nach dem andern überdenkend, hatte er die zwei oder drei Meilen Holzland, welche zwiſchen ihm und der Klärung ſeines Nachbars lag, zurückgelegt und ſtand eben im Begriff, dieſelbe zu betreten, als ein plötzliches Raſcheln und ein bedeutſames Grunzen, welches von hinten kam, ihn aus ſeinem Hinbrüten aufſchreckte.

Er drehete ſich ſchnell herum und ſah faſt unmittel⸗ bar hinter ſich einen Bären von durchaus nicht ange⸗ nehmem Aeußern. Das Blockhaus des Nachbarn zu erreichen, ehe Meiſter Braun ihn einholen konnte, war unmöglich und dem Thiere die Spitze bieten zu wollen, wäre Wahnſinn geweſen, denn nur an ſeinen beabſich⸗