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ſen ebenſowenig aus, als ein Eichhörnchen auf dem Aſte eines Baumes.
Unſere Reiſenden befragten den Gemſenjäger auch über die Einträglichkeit ſeines Berufs. Sie waren
überraſcht, zu hören, daß dieſe ſehr gering war. Für
eine abgehäutete Gemſe bekam er nicht mehr als zehn Francs und für das Fell etwa zwei bis drei Francs mehr!
Das Fleiſch oder Wildpret ward hauptſächlich von den Gaſtwirthen gekauft, von welchen es in den ver⸗ ſchiedenen Badeorten auf franzöſiſcher Seite der Pyre⸗ näen hunderte giebt.
Die Gäſte, ſagte der Gemſenjäger, ſeien große Freunde von Gemſenfleiſch und verlangten es bei Tiſche. Wahrſcheinlich fänden ſie keinen ſo großen Geſchmack daran, als ſie vorgäben, da ſie aber aus großen Städten und Orten kämen, wo nie eine Gemſe zu ſehen ſei, ſo wünſchten ſie bei ihrer Rückkunft ſagen zu können, daß ſie von dem Fleiſch dieſes Thieres gegeſſen hätten.
Mit dieſer Vermuthung hatte der Gemſenjäger viel⸗ leicht auch gar nicht ganz Unrecht, und eine bedeutende Quantität anderer Wildpretarten wird wahrſcheinlich aus gleichen Gründen conſumirt.
Iwan meinte, daß bei ſo ſtarker Nachfrage nach dem Fleiſch die Gemſe eigentlich beſſer bezahlt werden müßte. Zehn Franes ſei ja gar nichts.
„Ach,“ entgegnete der Jäger ſeuſzend,„das läßt ſich leicht erklären, junger Herr. Die Hötelwirthe ſind
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