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Natürlich iſt die Waldtaube nur einer von den vielen Vögeln, welche dieſe jährliche Reiſe machen, wo⸗ bei ſie allemal, eben ſo wie die übrigen, ein„Retour⸗ billet“ nimmt.
Die Waldtauben Frankreichs müſſen, wenn ſie ſüd⸗ lich ziehen, ihre Flügel ein wenig mehr anſtrengen, um über die ſchneeigen Gipfel der Pyrenäen hinweg zu kommen; zu dieſer höheren Richtung aber fangen ſie erſt an emporzuſteigen, wenn ſie ſich ſchon in der Nähe der Gebirge befinden.
Der vorhin erwähnte Berg bei Bagnores liegt nun zufällig in der Richtung ihres Fluges— natürlich nicht aller dieſer Vögel, ſondern ſo vieler als zufällig unter dieſen ſpeziellen Meridian gerathen, und wenn ſie zwi⸗ ſchen den ſchon erwähnten hohen Bäumen hinfliegen, ſo fangen ſie ſich in den Maſchen der Netze.
In dem Augenblick, wo ſie an dieſe anſchlagen— es geſchieht dies allemal von mehrern zugleich— wird von den Männern, welche unten unter Schirmen ſich verſteckt halten, ein Drücker in Bewegung geſetzt, welcher, mit einer Schnur in Verbindung ſtehend, ein Netz herab⸗ fallen läßt, in deſſen Maſchen die Opfer ſich gefangen ſehen.
Wenn der Schwarm vorüber iſt, ſo ſtürzen die Frauen, Mädchen und Knaben aus ihren Verſtecken hervor, ergreifen die ſich ſträubenden Vögel und machen ihren fruchtloſen Anſtrengungen ſchnell dadurch ein Ende, daß ſie einen nach dem andern in den Hals beißen.
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