Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
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Ein bedeutendes Vermögen, welches ſein dankbarer Monarch ihm geſchenkt, ſetzte ihn in den Stand, über die Mittel zur Befriedigung ſeines Lieblingshanges zu verfügen, und die prachtvolle Sammlung, von welcher er umringt war, gab Zeugniß, daß er bei dieſer Be⸗ friedigung keine Koſten ſparte.

Es war eine Landkarte und ein Globus, was jetzt ſeine Aufmerkſamkeit beſchäftigte. Konnten dieſe Gegen⸗ ſtände auf eine naturgeſchichtliche Frage Bezug haben?

Auf indirekte Weiſe allerdings und aus dem Nach⸗ folgenden wird ſich die Anweſenheit dieſer Gegenſtände erklären.

Eine Handklingel ſtand auf dem Tiſche. Der Baron ließ ſie ertönen und ehe noch ihr Schall verhallt war, öffnete ſich die Thür und ein Diener trat in das Gemach.

Rufe meine Söhne herbei!

Der Diener verneigte ſich und verſchwand.

Wenige Minuten darauf traten zwei Jünglinge in

das Gemach. 1 Sie ſchienen ſechszehn und achtzehn Jahre zu zählen. Dceer eine, der ältere und größere, war von etwas dunkler Geſichtsfarbe mit braunem, langlockigem Haar und hellbraunen Augen. Der Ausdruck ſeines Geſichts war der eines jungen Mannes von feſtem und faſt ernſtem Charakter, während ſeine Kleidung oder viel⸗ mehr die Art und Weiſe, wie er dieſelbe trug, verrieth, daß er in Sachen der äußern Erſcheinung nicht ganz ohne Eitelkeit war. Dabei war er ſchön und beſaß jene