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ſekten— alle gehörig präparirt und ſyſtematiſch geord⸗ net— zur Schau geſtellt ſind.
Es iſt in der That ein Muſeum— eine Privat⸗ ſammlung— von dem Baron ſelbſt angelegt, und die Bücher, welche die Bretgeſtelle füllen, ſind Werke, die ſich ausſchließlich auf Naturwiſſenſchaften beziehen.
In einem Manne von militairiſchem Aeußern— einem alten Veteran mit ſchneeweißem Haar und einem großen Schnurrbart von derſelben Farbe— und ein ſolcher iſt der Mann, der an dem Tiſche ſitzt— ſollte man kaum erwarten, den Freund eines Studiums von ſo friedlicher Art, wie die Naturgeſchichte iſt, zu finden.
Man würde eher erwarten, ihn über Feſtungsplänen oder über einem Werke von Vauban brüten, oder ein Buch leſen zu ſehen, welches die Feldzüge eines Suwa⸗ roff, Diebitſch, Paskiewitſch oder Potemkin erzählt.
In dem vorliegenden Falle aber bewährte ſich das Sprichwort: Der Schein trügt.
Obſchon der Baron ein ausgezeichneter Offtzier ge⸗ weſen war und gute Dienſte geleiſtet hatte, ſo war er doch ein eifriger Freund der Naturſtudien.
Seine Jugend, die er als Jäger verlebt, hatte in ihm eine Vorliebe zur Naturgeſchichte erzeugt, und dieſer Hang war, ſobald die Gelegenheit ſich dazu darbot, durch Studium und Forſchungen weiter entwickelt worden.
Es war jetzt nicht mehr eine Vorliebe, ſondern eine Leidenſchaft, und in ſeiner Zurückgezogenheit ward bei⸗ nahe ſeine ganze Zeit dieſem Lieblingsſtudium gewidmet.


