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zu der Zeit, wo unſere Geſchichte beginnt, iſt er ein Kaiſer.
Er hatte einen wilden Eber gehetzt und ſich, wie dies jagdluſtigen Fürſten oft begegnet, dabei von ſeinen Höflingen und Begleitern entfernt.
Die Hitze der Jagd hatte ihn immer weiter geführt
bis in das Innerſte des Waldes hinein, wo er ſich plötz⸗
lich einem Bären gegenüber ſah.
Fürſten haben ihren Jägerehrgeiz eben ſo gut wie andere Leute, und in der Hoffnung, eine Trophäe zu erobern, griff er den Bären mit ſeinem Sauſpieß an.
Der Stoß aber, welcher durch das Fleiſch eines Ebers gedrungen ſein würde, äußerte keine Wirkung auf die zähe, dicke Haut des Bären. Er reizte ihn nur zur Wuth und, wie der braune Bär oft zu thun pflegt, ſtürzte er ſich grimmig auf ſeinen Angreifer und ver⸗ ſetzte mit ſeiner rieſigen Tatze dem Prinzen einen ſolchen „Patſch“ auf die Schulter, daß ihm nicht blos der Spieß aus der Hand geſchleudert, ſondern auch ſeine kaiſerliche Hoheit ſelbſt der Länge nach auf das Gras niederge⸗ ſtreckt ward.
Seinen Vortheil verfolgend, hatte der Bär ſich über den Niedergeſtreckten hergeworfen und würde ihn ohne Zweifel binnen wenigen Augenblicken in eine Leiche ver⸗ wandelt haben, indem er ihn entweder durch eine ſeiner furchtbaren Umarmungen erſtickt, oder mit ſeinen ſcharfen Zähnen in Stücken geriſſen hätte.
Im nächſten Augenblicke wäre, wie geſagt, die Hoff⸗


