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nung Rußlands vernichtet geweſen, gerade in dieſer entſcheidenden Kriſis aber erſchien eine dritte Geſtalt auf dem Schauplatze und zwar in der Perſon eines jungen Jägers— eines wirklichen— der dem Bären ſchon nachgeſtellt und ſeine Spur bis hierher verfolgt hatte.
Als der Jäger zur Stelle kam, legte er ſeine Kugel⸗ büchſe an und gab Feuer auf den Bären, da er aber ſah, daß der Schuß nicht genügte, ſo zog er ſein Meſſer und ſtürzte ſich auf das Thier.
Es folgte nun ein verzweifelter Kampf, aus welchem, wie ſchon früher angedeutet worden, der junge Jäger als Sieger hervorging, denn es gelang ihm, ſeine Klinge dem Bären ins Herz zu ſtoßen, ſo daß der grimmige Vierfüßler ins Gras beißen mußte.
Weder der Prinz noch der Bauer gingen ganz un⸗ verſehrt aus dem Kampfe hervor. Beide waren tüchtig zerkratzt, aber keiner hatte eine Wunde von ernſter Be⸗ ſchaffenheit davongetragen, und der Jagddilettant raffte ſich wieder auf mit dem Bewußtſein, daß er dem Tode nur mit genauer Noth entronnen war.
Ich brauche nicht hinzuzufügen, daß der Fürſt ſehr verſchwenderiſch in dem Ausdrucke ſeiner Dankbarkeit gegen den Mann war, der ihm das Leben gerettet hatte.
Der junge Jägersmann gehörte nicht mit zu dem Gefolge des Fürſten, ſondern war ihm völlig fremd und ſeine Heimath war der Wald, in welchem der Vor⸗ fall ſich ereignete.


