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Zobelfängers.— Es beſteht in einem Pelzrock mit einer Pelzmütze, mit einem ſtarken ledernen Gürtel um den Leib und Stiefeln von ungegerbtem Leder.
Dieſe Tracht iſt eine gemeine und verräth einen Bauer, das Geſicht aber, ſo wie der Maler es darge⸗ ſtellt hat, iſt weder gemein noch häßlich. Es iſt aller⸗ dings nicht ſo ſchön wie das des Fürſten, denn es müßte ein ungeſchickter Künſtler ſein, welcher ſich überdies durchaus nicht auf ſeinen eigenen Vortheil verſtünde, wenn er das Geſicht eines Bauern eben ſo ſchön malte wie das eines Fürſten. In Rußland wäre eben ſo wie anderwärts ein ſo unkluger Maler eine höchſt ſeltene Erſcheinung.
Das Gemälde, von welchem wir ſprechen, iſt der Stolz der Galerie Grodonoff. Seine Größe und in die Augen fallende Poſition deuten dies hinreichend an, und die Geſchichte, welche ſich daran knüpft wird zeigen,
daß es dieſe Auszeichnung verdient. Ohne dieſes Ge⸗
mälde, oder vielmehr ohne die Scene, welche es dar⸗ ſtellt, gäbe es weder eine Galerie Grodonoff, noch einen Palaſt, noch einen Baron dieſes Namens. Gemälde, Palaſt, Titel— alles hat ſeinen Urſprung in dem hier dargeſtellten Ereigninß— dem Kampfe mit dem Bären. Die Geſchichte iſt einfach und läßt ſich in kurzen Worten erzählen. Der auf dem Rücken liegende Jäger, dem Hut und Speer entfallen ſind, iſt, wie ſchon erwähnt worden, ein ruſſiſcher Prinz, oder er war vielmehr einer, denn


