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Das Haus in der Wüste, oder Abenteuer einer Familie, die sich in der Wüste verirrte : mit vier Scenenbildern / von Capitän Mayne Reid ; aus dem Englischen von Dr. A. Diezmann
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möge ſich dem Ufer zuwenden und während Heinrich in einem Bogen dies verſuchte, ſchoß Frank an den Wölfen hin, ſo daß er wieder vor ſie kam. Sie folgten ihm als dem näch⸗ ſten. Er kam uns nun ziemlich nahe, aber da war, dicht am Ufer, das Eis eingebrochen und wir fürchteten, er werde gerade in das Waſſer hineinfahren. Wir riefen ihm dies zu, um ihn aufmerkſam zu machen. Aber er hatte ſchon ſeinen Plan. Als er bis nahe an die Oeffnung gekommen war, fuhr er in einem ſcharfen Winkel ab. Die Wölfe, die dicht gedrängt ihm folgten und auf nichts als ihre Beute ach⸗ teten, ſchoſſen richtig in die offene Stelle hinein. Wir eilten hinzu und ſchlugen und ſtachen auf ſie los. Fünf mußten da das Leben laſſen; der ſechſte nur konnte auf das Eis heraus kriechen und wollte fort, aber Heinrich, der unter⸗ deſſen zu uns herangekommen war, nahm meine Büchſe und ſchoß ihn nieder.

Im dritten Jahre waren unſere Biber ſo zahlreich ge⸗ worden, daß wir es für gerathen hielten, ihre Zahl zu

verringern. Sie waren ſo zahm, daß ſie Futter aus u

ſern Händen nahmen. Es wurde uns alſo nicht ſchwer die zu fangen, welche wir tödten wollten. Die Biberfelle, die wir ſo das erſte Mal ſammelten, waren wenigſtens dreitau⸗ ſend Thaler werth, abgeſehen von dem Bibergeil. Im zwei⸗ ten Jahre war der Ertrag noch um Vieles größer. So ging es mehre Jahre fort, und wir hatten einen ſehr werthvollen Vorrath geſammelt und die Vorausſage meiner Frau war wahr gemacht, daß wir ein Vermögen in der Wiſfe er⸗ worben. Wie aber dieſe Vorräthe verwerthen? Wir waren in dem kleinen Thale gefangen und konnten dasſelbe eben ſo