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Das Haus in der Wüste, oder Abenteuer einer Familie, die sich in der Wüste verirrte : mit vier Scenenbildern / von Capitän Mayne Reid ; aus dem Englischen von Dr. A. Diezmann
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wenig verlaſſen wie der geefälrer. der Schiffbruch gelitten hat, von der öden Inſel ſich entfernen kann. Von allen Thieren, die wir gezähmt hatten, konnte keines als Laſt⸗ oder Zugthier dienen.

Ich und meine Frau wären am Ende wohl zufrieden geweſen, in dem ſchönen Thale für immer zu bleiben, aber wir hatten für unſere Kinder zu ſorgen; wir hatten gegen dieſe die Pflicht ſie zu erziehen.

So ſchlug ich denn mehrmals vor, mit dem Pferde

noochmals einen Verſuch zu machen, ob ich die Anſtedlungen

in Neu⸗Merico erreichen könnte, um von da Maulthiere, Pferde oder Ochſen zu holen; aber meine Frau wollte davon nie etwas hören.»Vielleicht ſähen wir dann einander niemals wieder,« ſagte ſie,»und ich bliebe hier mit den Kindern allein zurück. Vertraue auf die Hand deſſen, der uns hierher geführt hat; er wird, wenn es ihm gefällt, uns auch wieder von dannen führen.

Dieſe glaubensvollen prophetiſchen Worte erhielten uns aufrecht viele Jahre lang. Ich will nicht weiter erzählen, wie wir allerlei Thiere noch fingen und zihmten, junge Cuguars und junge Bären, junge Elennthiere, Schafe, wilde Gänſe, Schwäne und Pelikane; was für ſeltſame Abenteuer wir erlebten u. ſ. w.

Wir ſind nun faſt zehn Jahre hier im Thale. Wir haben glücklich und zufrieden gelebt und Gott hat unſere Arbeiten geſegnet; aber unſere Kinder ſind halb wild auf⸗ gewachſen und um ihretwillen möchten wir in die civiliſirte Welt zurück kehren. Auch iſt alles bereit. Es iſt uns gelun⸗ gen, wilde Pferde einzufangen; wir haben ein paar Wagen von der Stelle zurück geholt, wo unſere Reiſegeführten