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Das Haus in der Wüste, oder Abenteuer einer Familie, die sich in der Wüste verirrte : mit vier Scenenbildern / von Capitän Mayne Reid ; aus dem Englischen von Dr. A. Diezmann
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von neuem auf den Feind zu ſtürzen. Die Schlange wurde ſo buchſtäblich zertreten und lag bald bewegungslos da. Das Peccary rief mit einem eigenthümlichen Tone ſeine Jungen herbei.

Wir unſerer Seits dachten bereits darüber nach wie wir dieſe Jungen fangen könnten, die wir als wirkliche Schweine aufziehen wollten, obgleich ihr Fleiſch nicht ſchmeckt wie Schweinfleiſch, ſondern mehr wie Haſenfleiſch. Aber ſo lange die Alte dabei war, ließ ſich an ein Fangen der Jungen nicht wohl denken. Sollten wir ihr alſo eine Büchſenkugel zuſchicken? Die

Thiere ſind gefährlich und alſo nicht zu ſchonen. Ich bog mich ddeeshalb hinunter von dem Baum, auf dem wir des Mooſes wegen ſaßen, zog die unten am Stamme lehnende Büchſe herauf und wollte ſchießen.

Das Peccary war unterdeß emſig mit der todten Schlange beſchäftigt geweſen. Zuerſt biß es ihr den Kopf ab, dann ſing es an ſehr geſchickt die Haut mit den Zähnen abzuzie⸗

hen Damit war es eben fertig geworden als ich ſchießen woollte.. Schon hatte ich die Büchſe angelegt, aber ich ſetzte ſie wie⸗ deer ab, denn ich erblickte etwas, das mich mit Grauen er⸗ füllte. Das Peccary war etwa fünfzig Schritte von unſerm Baum entfernt und etwas weiter hin kam ein ganz verſchie⸗ denes Thier aus dem Dickicht heraus. Es war ſo groß wie ein junges Kalb, aber mit kürzern Beinen und längerem Körper, dabei dunkelroth von Farbe bis auf die weiße Bruſt und Kehle. Im Ganzen glich es ſehr einer Katze mit Aus⸗ nahme des Rückens, der nicht gebogen, ſondern vielmehr

eingeſunken war. Es war der ſchreckliche Cuguar und wir

fürchteten uns zum erſten Male. Das Peccary konnte nicht her⸗