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Das Haus in der Wüste, oder Abenteuer einer Familie, die sich in der Wüste verirrte : mit vier Scenenbildern / von Capitän Mayne Reid ; aus dem Englischen von Dr. A. Diezmann
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Stoff zum Ausſtopfen von Matratzen. Wir nahmen nur einige Riemen mit, da wir es in Bündeln nach Hauſe zu tragen gedachten. Auch gelangten wir bald an einen Baum, von dem jenes Moos in langen ſilberweißen Faden herab⸗ hing und wir fingen an dasſelbe einzuſammeln. Dabet wurde unſere Aufmerkſamkeit auf das Kreiſchen einiger Vö⸗ gel in der Nähe gerichtet. Es waren zwei Droſſeln, die unter den breiten grünen Blättern umherflatterten und da⸗ bei ängſtlich und zornig ihre Stimmen ertönen ließen. Wir hielten eine Zeit lang mit unſerer Arbeit ein, um zu ſehen, was es gäbe. 4

Wir erblickten auch bald darauf einen ſeltſamen Ge⸗ genſtand, der ſich dicht am Rande des Dickichts am Boden hinbewegte. War es ein Thier? Nein, das konnte es nicht ſeyn, es ſah nicht aus wie eines der Thiere, die uns bis dahin vorgekommen, und doch bemerkten wir Beine und Schwänze, Ohren und Augen und Köpfe, ja Köpfe. An jedem Theil des Körpers ſchien ein Kopf hervorzuragen. Wir zählten wohl zwanzig. Es bewegte ſich langſam und uns ziemlich gegenüber blieb es ſtehen, ſo daß wir es genau ſehen konn⸗ ten. Mit einem Male ſchienen die verſchiedenen Köpfe von dem Körper ſich zu trennen und ſelbſt kleine Körper mit lan gen Schwänzen zu werden. Der große Körper, auf dem ſie ſich alle befunden hatten, ergab ſich als ein Opoſſumweib⸗ chen, die Mutter alſo der ganzen Schaar. Sie war ſo grvß etwa wie eine Katze und mit hellgrauem, wolligem Haar bedeckt, hatte eine Schnauze wie ein Schwein, aber ſpitzer vorn, und einen Schnurbart wie eine Katze. Die Beine wa⸗ ren kurz und ſtark und die Füße mit den ſcharfen Krallen ſchie⸗ nen ſich faſt wie Hände auf dem Boden auszubreiten. Ganz