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Das Haus in der Wüste, oder Abenteuer einer Familie, die sich in der Wüste verirrte : mit vier Scenenbildern / von Capitän Mayne Reid ; aus dem Englischen von Dr. A. Diezmann
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Wir ſprachen oft darüber, wenn wir Abends am Feuer ſaßen. Wir hätten eine ſchießen können, die ihre Kälber bei ſich hatte und die letzteren waren wohl zu erlangen, da die Jungen ſtets bei ihrer Alten bleiben, auch wenn ſie un⸗ ter der Kugel aus der Büchſe des Jägers gefallen iſt.

Aber das war grauſam und Marie proteſtirte ſofort dage⸗ gen, als ſie davon ſprechen hörte. Auch Frank ſchloß ſich ihr an, denn er war ſehr ſanft und weich von Gemüth. 6

»Können wir ſie nicht in einer Falle fangen?« fragte 6

Heinrich.»Frank fing ja auch die Truthühner ſo.. 7

»Das dürſte ſchwer ſeyn.

»Ich habe von gar verſchiedenen Fallen gehört.

»Mir fällt auch etwas ein. Erinnerſt Du Dich, daß wir ſo viele Hirſchfährten zwiſchen zwei großen Bäumen ſahen?

»Ja wohl, bei der Salzquelle.

»Zwiſchen dieſen beiden Bäumen wollen wir eine Grube graben und ſie mit Baumzweigen, Laub und Gras ver⸗ decken. Was dann geſchieht, werden wir ja ſehen.

Richtig, eine Grubenfalle..

Am nächſten Morgen machten wir uns an die Arbeit. Die ausgegrabene Erde fuhren wir auf dem Wagen eine Strecke weit hin in den Wald und nach fünf Stunden hat⸗ ten wir eine vierſeitige Grube wohl von ſieben Fuß Tiefe zu Stande gebracht, über die kein Hirſch hinweg ſpringen konnte. Darüber legten wir lange dünne Schößlinge und auf dieſe Rohr und dann eine Schichte Gras und Laub, ſo daß die Decke ſo viel als möglich ausſah wie der Boden umher. Bei Sonnenaufgang 3m andern Morgen wanderten