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wie man ſie gewöhnlich auf Landgütern findet, nemlich Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und Hühner. Man denke ſich alſo unſere Ueberraſchung, als wir bei näherer Beobachtung uns überzeugten, daß keines der ſich hier be⸗ findlichen den genannten glich, mit Ausnahme der Pferde, und ſelbſt dieſe waren von den gewöhnlichen abweichend, nemlich kleiner und über den ganzen Körper gefleckt wie Hunde,— alſo Muſtangs, wilde Pferde aus der Wüſte.
Wir ſahen die Thiere an, welche wir für ſchwarze Rinder gehalten hatten. Sie waren— Büffel, Büffel in Einzäunungen, die auf die umhergehenden, ſprechenden und rufenden Menſchen gar nicht achteten. Da, zwei Thiere, welche an einen Pflug geſpannt waren, mußten unbedingt auch Büffelſtiere ſeyn, und ſie arbeiteten ſo ruhig und ge⸗ duldig wie Ochſen.
Noch andere Thiere, die größer waren als die Büffel, erregten unſere Aufmerkſamkeit und Neugierde. Wir ſahen mehre derſelben ruhig in dem Waſſer des Sees ſtehen, in welchem ſich ihre gewaltigen Leiber und ihr zackiges Geweih abſpiegelten. Es mußten Elennthiere, große amerikaniſt Elenns ſeyn. Ferner erblickten wir mehre Arten S und Antilopen mit kurzem Geweih, ſo wie Thiere, die an Größe den letztern glichen, aber ungeheure gebogene Hörner hatten wie Ziegen oder Schafe. Wir ſahen einige ohne Schwanz, die Schweinen glichen, während andere mehr Aehnlichkeit mit Füchſen oder Hunden hatten. Auch Geflü⸗ gel mancherlei Art bewegte ſich umher und darunter erkann⸗ ten wir die große Geſtalt des wilden Truthahns. Das Ganze ſah aus wie ein Thiergarten oder eine Menagerie. 1
Ein Mann, den wir ſahen, war groß und ein Weißer, ein anderer ein kleiner unterſetzter Neger, welcher letztere


