den Pflug leitete. Zwei andere waren ziemlich erwachſene Jünglinge. An der Thür ſaß eine Frau, die irgend etwas arbeitete und neben ihr ſpielten zwei kleine Mädchen, ohne Zweifel ihre Töchter.
Das Auffallendſte aber, das wir bemerkten, zeigte ſich vor dem Hauſe und um den Thüreingang her, an welchem die Frau ſaß. Es war ein grauenhafter Anblick. Es waren nemlich zwei große ſchwarze Bären, die ganz frei umherlie⸗ fen und eben miteinander ſpielten. Außerdem befanden ſich⸗ kleinere Thiere da, welche wir anfänglich für Hunde gehal⸗ ten hatten, die aber nach ihren buſchigen Schwänzen, ſpitzen
Schnauzen und aufrechtſtehenden Ohren eben ſo viel von dem 3 Wolfe als von dem Hunde an ſich haben mußten. Sie ge⸗ hörten alſo jedenfalls zu der Art, welche man häufig bei den In⸗ dianern findet und die wohl richtiger Hundewölfe genannt würden als Wolfshunde. Wenigſtens ſechs liefen umher. Noch entſetzlicher erſchienen uns indeß zwei Thiere von braun⸗ rother Farbe, welche zuſammengekauert innerhalb der Thür, faſt zu den Füßen der Frau lagen. Ihre runden katzenarti⸗ gen Köpyfe und Ohren, ihre langen ſchwarzen Schnauzen, die weiße Kehle und die blaßrothe Bruſt ſagten uns auf den erſten Blick was ſie waren. »Panther!« ſagte mein Begleiter, indem er tief Athem olte und mich verlegen anſah. Ja, es waren Panther— wie die Jäger ſie nennen— oder eigentlich Cuguars, ame⸗ rikaniſche Löwen.. Mitten unter allen dieſen wilden Thieren beweg⸗ ten ſich die beiden jungen Mädchen umher, als wären die⸗ ſelben gar nicht vorhanden und die Thiere ſchienen ſich ebenfalls um die Kinder und die Frau nicht zu bekümmern. Das Ganze erinnerte an die Schilderungen jener 3
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