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wartet werden konnte. Es befand ſich da, wie bereits er⸗ wähnt, ein großer See, und an dem uns entgegengeſetzten Ufer, nicht hundert Schritte von demſelben, ſtand ein ganz hübſches Blockhaus nebſt einigen kleinern dahinter. Rund herum liefen Zäune, und ein urbar gemachtes Stück Land war in Felder getheilt, deren einige grün und mit Vieh be⸗ deckt waren. Das Ganze ſah wie ein nettes Landhaus aus mit Ställen und Scheunen, Gärten und Feld, Pferden und Rin⸗ dern. Die Entfernung war zu groß, als daß wir hätten er⸗ kennen können, was für Vieh es war, nur bemerkten wir verſchiedene Sorten an demſelben. Wir ſahen auch Leute vier im Ganzen— in den Einzäunungen umhergehen und in der Nähe der Hausthür befand ſich eine Frau. Ob ſie Weiße waren, ließ ſich aus der Entfernung nicht erkennen, aber es ſiel uns doch keinen Augenblick ein, ſie für India⸗ naer zu halten. Kein Indianer hätte ein ſolches Haus bauen önnen. Es war uns als träumten wir, als wir ein ſolches Bild an einem ſolchen Orte vor uns ſahen, aber es er⸗ freute unſere Augen, da wir ſo eben aus der dürren Wüſte kamen. Der See war ſpiegelglatt und am Ufer konnten wir mehre Thiere bis an die Knie in dem Waſſer ſtehen ſehen. 3 Noch viele andere Gegenſtände fielen uns auf, aber wir hatten keine Zeit lange bei denſelben zu verweilen und ſo krochen wir zu unſeren Gefährten bei den Pferden zurück. Wir eilten weiter, um wo möglich einen Weg hinab in dieſe ſeltſame Oaſe zu finden. Nachdem wir noch einige (engliſche) Meilen weit gekommen waren, erreichten wir die Stelle, an welcher der Fluß in öſtlicher Richtung heraus⸗ trat, und richtig da fand ſich auch der Weg, den wir ſuch⸗ de ſich, wie in den Felſen gehauen, allmälig hin⸗ 1


