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23 1 wir ſtanden bereits im Spätherbſt. Einige waren gelb, an⸗ dere hellroth oder ſchön braun, andere grün in verſchiedenen
Nuancen, einige ſelbſt ſilberſcheinend weiß. Alle dieſe Far⸗ ben waren ſo untereinander gemiſcht wie die Blumen auf einem reichen Teppich.
In der Mitte des Thales zeigte ſich ein großer glän⸗
zender Gegenſtand,— Waſſer, offenbar ein See, von kry⸗ ſtallklarer Reinheit, glatt wie ein Spiegel. Die Sonne ſtand
in der Mittagshöhe und in ihren Strahlen blitzte das Waſ⸗
ſer wie eine große Goldplatte. Den Umkreis des Waſſers oermochten wir nicht genau zu erkennen, da uns Bäume dasſelbe zum Theil verdeckten, aber wir ſahen, daß der Rauch, der zuerſt unſere Aufmerkſamkeit erregt hatte,
irgend wo am weſtlichen Ufer aufſtieg.
Wir kehrten in das Lager zurück, wo wir unſere Ge fährten zurückgelaſſen hatten, und wir kamen überein, alle mit einander au der Barranca hinzureiten, bis wir eine Stelle fänden, wo wir hinabkommen könnten. Eine ſolche V Stelle mußte es geben; denn wie wären ſonſt diejenigen hin⸗ 4 abgelangt, welche das Feuer angezündet hatten.* Wir ließen deshalb die Mexicaner mit den Maulthie⸗ ren in dem Lager zurück, und ritten davon an der öſtlichen Seite hin und nicht nahe am Ufer, ſo daß wir nicht geſe⸗ hen werden konnten, bis wir ermittelt hatten, was für Leute in dem Thale waren. Als wir der Stelle gegenüber gekom⸗ men waren, wo der Rauch aufſtieg, machten wir Halt, zwei von uns ſtiegen ab und ſchlichen ſich bis an d Rand Schlucht. Auch hielten wir uns hinter einigen Büſchen ſteckt. Endlich erlangten wir einen gute (Thales unten, und der Anblick war ein h⸗ wenigſtens an dieſem Orte, wo er am alle


