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Drittes Capitel.
Die CThal- Oaſe.
Wir bedurften nach einem ſo langen und beſchwerlichen Ritte alle der Ruhe und Stärkung, und nahmen uns des⸗ halb vor, die ganze Nacht, ja vielleicht noch einen Tag oder aauch mehre Tage an dem Fluſſe zu bleiben. Die Weidenbäume erſtreckten ſich auf den beiden Ufern vielleicht fünfzig Schritte weit in die Ebene hinein und im Schatten dieſer Bäume wuchs Gras, das in Mexico unter dem Namen Gramma ge⸗ baute Gras, das ſehr nahrhaft und wohlſchmeckend ſeyn muß, weil es von Pferden und Rindern begierig aufgeſucht wird. Wir ſahen dies auch an unſern Thieren, denn ſobald ſie ihren brennenden Durſt gelöſcht hatten, fielen ſie mit offenem Maule und freudeglänzenden Augen über dasſelbe her. Wir nahmen ihnen die Sättel und Päcke ab, pflöckten ſie an, und ließen ſie dann nach rzensluſt weiden. Wir ſelbſt ſahen uns aber auch nach etwas für unſer Abendeſſen um. Noch hatten wir allerdings nicht Hunger ge⸗ litten, da wir während des Rittes über die öde Ebene gele⸗
ten dasſelbe roh eſſen müſſen und tasajo— ſo heißt ſol⸗ ches Fleiſch— iſt weder roh noch gebraten etwas Gutes.
gentlich ein Stück gevbfktes Fleiſch gekauet; aber wir hat⸗
Ueber eine Woche lang hatten wir davon gelebt, und wir ſehnten uns Jar k ſehr nach kiwas Friſchem. Auf der danzen


