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nahme von einem halben Dutzend dürren Antilopen, von deenen wir überdies nur eine ſchießen konnten. Während wir unſere Pferde und Maulthiere anpflöͤck⸗ ten und Anſtalt machten unſern Kaffeh und das gedorrte Fleiſch zum Abendeſſen zu kochen, hatte ſich einer der Jäger, ein ruhe⸗ loſer Menſch Namens Lincoln, hinweg und in der Schlucht hinaufgeſchlichen. Bald darauf hörten wir auch den ſchar⸗ fen Knall ſeiner Büchſe, und als wir an dem Berge hinauf⸗ ſahen, erblickten wir eine Herde»Dickhörner«— wie die wilden Schafe in dem Felſengebirge genannt werden— die voon Klippe zu Klippe ſprangen und faſt ſo geſchwind wie Vögel vor unſern Augen verſchwanden. Es dauerte nicht lange, ſo erſchien Lincoln am Eingange der Schlucht mit einem ſchweren Gegenſtande auf den Achſeln, mit einem Mitgliede der Heerde, die wir hatten entfliehen ſehen, wie wir an den dicken, halbmondförmig gebogenen Hörnern ſehr bald erkannten. Das Thier war groß und fett und die Meſ⸗ ſer der geſchickten Jäger hatten es bald abgehäutet und zer⸗ lexgt. Andere kräftige Hände hatten unterdies ein paar Beile Meergriffen, und nach wenigen Hieben ſtürzte ein Baumwol⸗ lenbaum praſſelnd nieder, der, in Stücke zerſpalten, bald im Feuer kniſterte. Ueber dieſen traten die Rippen und an⸗ deere Fleiſchſtücke des„Dickhorns,« der Kaffehkeſſel dampfte, ſang und brodelte und ſein brauner Inhalt verbreitete den lieblichſten Geruch. Es ſchmeckte uns allen ſo vortrefflich, wie es nur erſchöpften Reiſenden ſchmecken kann, und ſobald 8 wir geſättiget waren, wickelten wir uns in unſere Decken und vergaßen im füßeſten Schlummer die überſtandenen Gefahren. Am nächſten Morgen ſtanden wir erfr auf und pultem nach dem Frühſtück NRath,
iſcht und geſta


