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Das Haus in der Wüste, oder Abenteuer einer Familie, die sich in der Wüste verirrte : mit vier Scenenbildern / von Capitän Mayne Reid ; aus dem Englischen von Dr. A. Diezmann
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der Schneegipfel ununterbrochen in kaltem Glanze uns winkte. Wir reiſeten ſo die ganze Nacht warum nicht?

5. Nichts konnte uns veranlaſſen Halt zu machen, als auhr Vorſatz zu ſterben.

Der Morgen fand uns müde und erſchöpft. Wir muß⸗ ten wenigſtens hundert(engliſche) Meilen weit geritten ſeyn, ſeit wir den Pecos verlaſſen hatten und doch war der Berg zu unſerem Entſetzen noch immer ziemlich weit von uns

5 entfernt. Als es heller wurde, konnten wir ſeine unrere Seite deutlicher erkennen und ſo bemerkten wir denn auch, daß an ſeiner ſüdlichen Seite eine tiefe Schlucht ihn bis faſt zum Gipfel hinauf zerriß. An der weſtlichen Seite, der uns zunächſt liegenden, zeigte ſich nichts der Art und wir vermutheten deshalb, daß ſich am wahrſcheinlichſten in der Schlucht nach Süden hin Waſſer finden werde, da ſich dort ſicherlich durch den geſchmolzenen Schnee ein Fluß ge⸗ bildet. Wir richteten unſern Weg nach dem Punkte hin, wo 3 ddie Schlucht ihren Ausgang in die Ebene zu haben ſchien. 4 Auch hatten wir richtig geſchloſſen; als wir näher kamen, 1 und an dem Fuße des Berges herumzogen, erblickten wir einen hellgrünen Streifen, der in die vraune Wüſte hinein⸗ . lief. Er ſah aus wie eine niedrige he in der hier und da große Bäume ſtehen. Das alles war uns ſehr wohl be⸗ 3 kannt. Es war ein Wäldchen von Weidenbäumen, unter die ſich einzelne Baumwollbäume miſchten ſichere Anzeichen von Waſſer, die wir jetzt mit Entzücken begrüßten. Die Menſchen riefen mit heiſerer Stimme Hurrah, die Pferde wieherten und nach einigen Minuten knieten Menſch d Thiere neben einem kryſtallhellen Flüßchen, Zügen das kühlende Waſſer einzuſchlürfen.

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Das Haus in der Wüſte.

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