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weiter. Spät am Nachmittag erfreuten ſich unſere Augen an einem Anblicke, der uns veranlaßte vergnügt uns in den Sätteln aufzurichten. Waſſer war es indeß nicht, wie der Leſer vielleicht erwartet, ſondern ein weißer Gegenſtand, der in großer Ferne ſich an dem Himmel zeigte, ein Gegenſtand von dreieckiger Geſtalt, der in der Luft zu ſchweben ſchien.
Wir wußten alle auf den erſten Blick, was es war; wir Koppe eines Schneeberges vor
uns ſahen. Der Leſer wundert ſich vielleicht, warum ein ſolcher
Anblick uns ſo hoch erfreute, da ein ſchneebedeckter Berg doch gar nichts Erfreuliches an ſich habe. Wir erkannten aber, daß der Berg einer von denen ſey, auf welchen das ganze Jahr hindurch der Schnee liegt und die deshalb in
ganz Merxico Nevada heißen. Wir wußten ferner, daß an
3 den Seiten dieſer Berge Flüſſe herabkommen, faſt in jeder Jahreszeit, gewiß aber bei heißem Wetter, in welchem der
Scchnee ſchmilzt. Dies erfreute uns und obgleich der Berg
ſehr weit entfernt zu ſeyn ſchien, ſetzten wir doch nun un⸗
ſere Reiſe mit neuer Hoffnung und neuer Kraft fort. Auch
unſere Thiere ſchienen die Sache zu verſtehen, denn ſie wie⸗
herten laut und griffen raſcher aus. Das weiße Dreieck wurde größer, je weiter wir kamen.
Als die Sonne unterging, konnten wir bereits die bräunli⸗ 3 chen Stellen an dem untern Theile des Berges erkennen,
und die gelben Strahlen, die auf den Schneekryſtallen ſpielten, ließen den Gipfel wie eine große goldene Krons
erſcheinen. 4 — und der Mond nahm ihre
Die Sonne ging unter Stelle am Himmel ein. In dem blaſſen Lichte desſelben ſetz⸗
ten wir un zanderung weiter
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wußten, daß wir die weiße
und weiter fort, währendh
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