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Unternehmen den Fluß zu verlaſſen ohne zu wiſſen, ob wir
weiter hin wieder Waſſer finden würden. Reiſende halten
ſich unter ſolchen Umſtänden gewöhnlich nahe an einem Fluſſe ſobald er in der Richtung ſtrömt, in welcher ſie reiſen; aber wir hatten die Geduld verloren, da wir keinen fanden, der von Oſten her mit dem Pecos ſich ver⸗ band. Wir füllten deshalb unſere Kürbiißflaſchen, ließen unſere Thiere ſo viel trinken als ſie wollten und wendeten uns der offenen Ebene zu. Nachdem wir mehre Stunden geritten waren, befan⸗ den wir uns mitten in einer großen Wüſte, die völlig flach war ohne irgend einen Hügel oder irgend ein anderes Zei⸗ chen, nach dem wir uns hätten richten können. Auch zeigte ſich um uns her kaum eine Spur von Vegetation. Hier und
ſachelige Cactus, aber keinen Grashalm, welcher das Auge
anſerer Thiere hätte erfreuen können. Auch trafen wir kei⸗ nen Tropfen Waſſer, noch eine Spur davon, daß jemals
Regen auf dieſe vertrocknete und verbrannte Ebene
aufwühlten, hing in dicken ſchweren Wolken um uns. Dazu war die Hitze unerträglich, die in Verbindung mit dem
Staube und der Reiſeanſtrengung ſo heftigen Durſt in uns 1. erregte, daß wir das mitgenommene Waſſer austranken. Lange vor Anbruch der Nacht waren unſere Gefäße leer und Jeder Durſt. Unſere Thiere litten noch weit— mehr, denn wir hatten doch wenigſtens Lebensmittel, wäh⸗
von uns klagte über
rend die armen Thiere gar nich
da erblickten wir Stellen verkrüppelten Wermuths oder 5
gefallen. Der Boden war ſtaubtrocken, und der Staub, den die Thiere


