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Das Haus in der Wüste, oder Abenteuer einer Familie, die sich in der Wüste verirrte : mit vier Scenenbildern / von Capitän Mayne Reid ; aus dem Englischen von Dr. A. Diezmann
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Unternehmen den Fluß zu verlaſſen ohne zu wiſſen, ob wir

weiter hin wieder Waſſer finden würden. Reiſende halten

ſich unter ſolchen Umſtänden gewöhnlich nahe an einem Fluſſe ſobald er in der Richtung ſtrömt, in welcher ſie reiſen; aber wir hatten die Geduld verloren, da wir keinen fanden, der von Oſten her mit dem Pecos ſich ver⸗ band. Wir füllten deshalb unſere Kürbiißflaſchen, ließen unſere Thiere ſo viel trinken als ſie wollten und wendeten uns der offenen Ebene zu. Nachdem wir mehre Stunden geritten waren, befan⸗ den wir uns mitten in einer großen Wüſte, die völlig flach war ohne irgend einen Hügel oder irgend ein anderes Zei⸗ chen, nach dem wir uns hätten richten können. Auch zeigte ſich um uns her kaum eine Spur von Vegetation. Hier und

ſachelige Cactus, aber keinen Grashalm, welcher das Auge

anſerer Thiere hätte erfreuen können. Auch trafen wir kei⸗ nen Tropfen Waſſer, noch eine Spur davon, daß jemals

Regen auf dieſe vertrocknete und verbrannte Ebene

aufwühlten, hing in dicken ſchweren Wolken um uns. Dazu war die Hitze unerträglich, die in Verbindung mit dem

Staube und der Reiſeanſtrengung ſo heftigen Durſt in uns 1. erregte, daß wir das mitgenommene Waſſer austranken. Lange vor Anbruch der Nacht waren unſere Gefäße leer und Jeder Durſt. Unſere Thiere litten noch weit mehr, denn wir hatten doch wenigſtens Lebensmittel, wäh⸗

von uns klagte über

rend die armen Thiere gar nich

da erblickten wir Stellen verkrüppelten Wermuths oder 5

gefallen. Der Boden war ſtaubtrocken, und der Staub, den die Thiere