— Halten Sie ein, Agnes, wer ſind denn Sie? — rief der Baron angſtvoll.
— Ja, ich— das einzige Weib, das Sie wirk⸗ lich geliebt zu haben verſichern, das Sie zu Ihrer Gattin haben wollten, und von dem Sie geſchworen haben, daß es dieſe Stelle nicht verlaſſen ſoll, ohne Ihnen zu gehören; wer bin wohl ich?——— She ochterl
Alva's Stimme zitterte beim Ausſprechen dieſes Wortes.
Es würde vergeblich ſein, den Eindruck beſchrei⸗ ben zu wollen, welchen dieſe Worte auf den ſtolzen Baron machten. Er ſank auf einen Stuhl herab und ſtammelte:
— Alva! meine Tochter? nein, nein, das kann nicht ſein———
— Es iſt doch ſo; denn ich bin daſſelbe Kind, welches Sie einſt anbettelte, ohne es damals zu wiſſen, daß es mein Vater war, an den ich meine Bitte richtete;——— ich bin Anna Hed⸗ er3 Tochter
— Alſo Anna's Kind.
Es lag etwas von Schmerz, Angſt und Ver⸗ zweiflung in dem Tone, mit welchem der Baron dieſe Worte ausſprach. Alva ging auf ihn zu, kniete an ſeiner Seite nieder, ergriff ſeine Hand und ſagte mit bewegter Stimme; 4
— Mein Vater!——— verzeihen Sie Ihrer Tochter, wenn ihre Erzählung Ihr Herz blu⸗ ten machte; aber, als ich, nach dem Tode meiner Mutter in ihren Aufzeichnungen das las, was ich Ihnen jetzt geſagt, da entſtand in mir der feſte Ent⸗
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