Teil eines Werkes 
Die Schutzlosen : eine Erzählung / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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ben voll Elend verurtheilten... Haben Sie nie⸗ mals mit Unruhe daran gedacht, daß es Ihr eigenes Kind ſein könnte, welches in Lumpen gehüllt, von Hunger ausgemergelt, vor Kälte zitternd und in der Schule des Laſters aufgezogen, bettelnd ſeine Hand gegen Sie ausſtreckte? Schauderten Sie nicht vor Entſetzen bei dem Gedanken an alle die moraliſchen Morde, welche Sie an jenen Frauen und ihren Kindern begangen? Wollen Sie jetzt, Herr Ba⸗ ron, das wirkliche Schickſal der letzteren kennen ler⸗ nen, dann werde ich es Ihnen nittheilen, Herr Baron. Einſt wurden Sie von einem kleinen ver⸗ zweifelten Mädchen verfolgt, deſſen Mutter krank und dem Tode nahe war, und auch das Mädchen litt die Qualen des Hungers.⸗Dieſes Kind flehte Sie an um einen Reichsthaler, und Sie antworteten auf deſſen Bitte mit einem Schlag von Ihrem Stock. Dieſes Mädchen war Ihre Tochter!

——— Ein Freund und Verwandter von Ihnen, der alte Graf Gratton, nahm ein anderes Mädchen vom Ballet und machte es zu ſeiner Mai⸗ treſſe; Sie ſelbſt haben in Geſellſchaft mit dem Grafen und Anderen nächtliche Orgien gefeiert. Dieſes Weib, den Jahren nach noch ein Kind, aber im Laſter ausgelernt, weſſen Tochter iſt daſſelbe wohl?——— Nun, auch die Ihrige!——— nämlich das erſte Kind mit jener unglücklichen Agnes. Jener Knabe, welcher geſtern durch's Fenſter kroch und Ihre Uhr ſtahl und den Sie heute den Ge⸗ richten übergeben wollen, weſſen Kind iſt er?———

Ihr Sohn, mit derſelben e——— und

endlich ich———

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