Teil eines Werkes 
Die Schutzlosen : eine Erzählung / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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— Ja ſo——— ich meinte doch antwortete die Kranke, und fiel auf die Kiſſen zurück. Nach einigen Augenblicken Stille erhob ſie ſich wieder, die Verzweiflung auf dem Geſichte gemalt: — O Gott! jetzt ging der Schuß los——— Siehe die Leiche da unten im Waſſerfall—

Erbarmender Jeſus——— der Vater meines Kindes——— ein Mörder——— und die Mutter eine entehrte und verfluchte Tochter! Gnade, Gnade, Du milder Gott!——— ich

konnte ja den Vater meiner Tochter nicht auf—— Schaffot bingen

Ein durchdringender und ſchmerzlicher Ruf ent⸗ ſchlüpfte Alva. Ihre geliebte, angebetete Mutter ——— entehrt, gefallen; ihr duer ein Mörder!*

Dieſe entſetzlichen Dinge, von welchen Alva nie⸗ mals eine Ahnung gehabt, warf jetzt die Mutter in ihren Fieberphantaſien in ihre Seele, um dem jun⸗ gen Herzen eine unheilbare Wunde zu verſetzen,— welche nie zu bluten aufhören ſollte.

Von den ſchrecklichen Bildern, welche ſie quälten,

ermattet, ſank die Mutter ſtill auf das Kiſſen zurück und ſo verſtrich eine Stunde. Alva, welche ihrerſeits erſchüttert und zermalmt war, lag neben dem Bett ſo unbeweglich wie eine Bildſäuke. Der Ton der Stimme der phantaſirenden Mutter machte ſie vor Angſt zittern.

— Alva,— flüſterte die Mutter mit matter Stimme,— ich will einen Pfarrer haben—— Ich muß vor einem anderen Manne mein b

ladenes Herz erleichtern.——— Dieſer Moid,