Teil eines Werkes 
Die Schutzlosen : eine Erzählung / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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an welchem ich unſchuldig bin, darf nicht mit mir begraben werden——— Rein, ich will wenigſtens wiſſen, ob ich Vergebung erwarten kann——— ob Gott mir mein Schweigen verzeihen wird—— Das Geſetz———

Alva fuhr ſchaudernd zuſammen, daß ihre ſter⸗ bende Mutter den Vater den Geſetzen übergeben würde. 3 — Nein, das⸗darf nicht geſchehen; mag es ſein, wie es will,— dachte ſie in ihrer Verzweiflung.

Sie ergriff die Hände der Mutter und ſagte in herzzerreißendem Schmerz:

— Mama, es iſt Alvas Vater, den Du verra⸗

th illſt, es iſt das ganze Leben Alvas, das Du aen Blute beſprengen willſt. Mama, denke an Deine Tochter. Bei dieſen Worten wurde das Ausſehen der Mut⸗ ter etwas klarer; ſie ſchwieg lange und ſagte dann: — Ich werde ſchweigen——— Alva ſtand auf und ging hinaus; es gelang ihr, ein armes Weib, das im Hauſe wohnte, zu bewegen, nach einem Pfarrer zu gehen. Als Alva wieder eintrat lag die Mutter ſtille da. Sie beugte ſich übers Bett; die Kranke ergriff ihre Hand und ſagte: Wenn Du zu Erik reiſeſt, dann vergeſſe nicht das Packet——— bitte ihn, daß er, wenn er es geleſen hat, wie ein chriſtlicher Pfarrer handeln möge; nur mit der Ueberzeugung kann ich ſ Es folgte eine Pauſe; dann fügte ſie aber mi heftiger und unklarer Stimme hinzu: S