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lung und kniete vor dem Sopha,— Du gehſt jetzt nicht von mir fort. Wache auf, geliebte Mama, gebe mir ein einziges Zeichen, daß Du lebſt! O, mein Gbtt, mein Gott! ſtehe mir bei.
Als wenn der gute Vater da oben Alva gehört und allzu hart gefunden hätte, die Mutter ſo raſch wegzurufen, kehrte das Leben noch einmal zurück und die Ohnmächtige machte eine Anſtrengung aufzu⸗ ſtehen.
Wie ſteht es, Mama, ſprich, ſage, wie Du Dich befindeſt.
— Ich bedarf Ruhe,— war Alles, was die Kranke zu antworten vermochte.
Alva beeilte ſich ihren Wunſch zu erfüllen, und nachdem es ihr gelungen war, die Mutter ins Bett zu bringen, erſuchte ſie einen der Nachbarn, einen Arzt herbeizuſchaffen.
Aber ach! welchen Troſt kann wohl ein ſolcher geben, wenn die Kranke ſich im letzten Stadium der— Schwindſucht befindet.
So auch hier; obgleich der herbeigeholte Doctor ſowohl der Patientin als Alva mit aller Humanität und allem Wohlwollen entgegenkam, wie es unſeren ſchwediſchen Aerzten eigen iſt, ſo konnte er doch keine Hoffnung geben; denn der Tod hatte ſchon vor lan⸗ ger Zeit ſeine Hand auf dieſes Herz gelegt, deſſen Schläge jetzt gezählt waren.
Als Alva den Doctor hinausbegleitete, fragte ſie weinend: Wie lange kann meine arme Mutter BGewiß müßie die Beantwortung einer ſolchen


