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Madame zu ſagen,— ich biete Ihnen mit wirkli⸗ chem Vergnügen meine Hülfe an, bis Sie geſund werden, und ich bitte Sie, ſich deshalb nicht zu be⸗ unruhigen, daß ein glücklicher Zufall mich Ihrer Tochter in den Weg geführt hat.
Die Mutter ſtammelte einige Worte der Dank⸗ barkeit; Alva aber ſprang hin zu dem jungen Mann und ergriff ſeine Hand, welche ſie lebhaft küßte. Es ſtand bei dieſen ſeinen Worten in ihren thränener⸗ füllten Blicken eine ſo aufrichtige Dankbarkeit ge⸗ ſchrieben, daß er ſich dadurch tief gerührt fühlte.
Wir übergehen es, wie Hülfe angeſchafft wurde, und verſetzen uns weiter hinaus in der Zeit.
Seit Alva's Zuſammentreffen mit dem jungen
ann waren acht Tage verfloſſen.
Der Leſer glaubt wahrſcheinlich ſchon den Gang der Ereigniſſe errathen zu können und denkt vielleicht: Eine Bettlerin und ein reicher junger Mann, das wäre intereſſant, wenn die ſich in einander verliebten und der Schluß wie in allen Romanen der würde,— daß ſie einander heiratheten. Wenigſtens muß er ſie anführen, und das Reſultat davon werden— der Held und die Heldin in dieſer Erzählung. Ich beklage aber, daß ich nicht auf dieſe Weiſe den Er⸗ wartungen des Leſers entſprechen kann. Derſelbe darf ſich indeſſen tröſten; denn alle Wege führen doch nach Rom; und trifft Das nicht ein, ſo wird es wohl etwas Anderes. In demſelben Zimmer, in welchem wir zuerſt Alva ſahen, iſt jeßt Alles verändert; das Feldbett iſt verſchwunden und ein Schlafſopha zum Auszie⸗ ben hat deſſen Stelle eingenommen.


