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Händen. Mein Glück hat ſeinen Namen gewechſelt, es heißt nicht mehr Schuldfried, ſondern Ratalie.“ „Sie haben gleichwohl geſagt daß Sie mit
keiner andern als Schuldfried glücklich werden könn⸗
ten,“ fiel Natalie ein. „Oder mit Ihnen. Natalie, eine Weigerung
von Ihnen würde mir jezt Zweifel an Ihrer Auf⸗
richtigkeit erregen, und dann...“
„Was würde dann geſchehen?“
„Ich würde dann zu dem Glauben genöthigt daß Sie ein ränkeſüchtiger und dämoniſcher Charae⸗ ter wären, wie Wagner Sie geſchildert hat.“
.„Der elende Pole hat mich verrathen,“ dachte Natalie. Die Gräfin ſah augenblicklich ein daß ſie aus der Noth eine Tugend machen und ihre Frei⸗
heit opfern mußte um ihre Ehre zu retten. Sie
ſagte daher:
„Glauben Sie lieber daß ich die Schöpferin Ihres Glückes werden wolle. Gott gebe daß das Geſchenk meiner Hand den Verluſt erſezen könne den Sie erlitten haben.“ Sie reichte ihm die Hand.
„
Einige Augenblicke nachdem Lothar bei Aberney
eingetreten war, und ehe man Etwas hatte ſprechen
können, wurde die Thüre aufgeriſſen und Tage kam herein.
„Welch ein ſchreckliches Spiel des Schickſals!“ rief er;„Dockor Wagner iſt todt gefallen. Die
Pferde ſind durchgegangen und mit ihm und dem
Wagen in den Strom geſtützt.“


