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Er warf ſich in einen Stuhl und bedeckte ſein Geſicht mit beiden Händen.
„Und gleichwohl,“ ſagte Aberney mit Ernſt, „warſt Du der Gegenſtand an den meine Hoffnun⸗ gen ſich knüpften. Als ich am erſten Morgen wo
Du unter meinem Dache ſchliefeſt an Deinem Lager
ſtand und Dein friſches, offenes Geſicht betrachtete, da erblickte ich in Dir die Freude meines Alters, ſeine Ehre und ſeinen Stolz. Ich gab Dir meinen Namen in der vollen Ueberzeugung daß Du ihm Ehre machen würdeſt; aber man hat Unrecht wenn man ſeine Hoffnung auf Adoptivkinder baut; ſie halten ſelten was ſie verſprechen.“
Tage ſaß unbeweglich da. Es entſtand eine längere Pauſe. Endlich erhob ſich Tage und reichte mit tiefer Bewegung und einem demüthigen Aus⸗ druck dem Vater die Hand.
„Papa, ich weiß daß ich den Erwartungen wozu Du berechtigt warſt ſchlecht entſprochen habe. Ich war ein williger Sclave meiner Leidenſchaften, und zwar in dem Grad, daoß ich mich ſchämen würde wenn Du eine Ahnung davon hätteſt; aber das iſt jezt vorbei. Ol ich werde den Eindruck nie vergeſſen den Deine Aeußerungen gegen Tante Sara auf mich machten. Vergiß die Vergangenheit; die Zukunft ſoll ſie ſühnen!“
Der Profeſſor ergriff ſchweigend des Sohnes Hand und drückte ſie. Tage fuhr fort:„Die Um⸗ wälzung. die in meinem Schickſal ſtattgefunden, die gänzliche Vereitlung aller meiner Wünſche und Hoff⸗ nungen die eine Folge davon war, hat mich meine eigene Schwäche und alle Elemente des Böſen die


